Woher stammt der Begriff Osteopathie?
Der Begriff Osteopathie stammt aus dem griechischen Οστεον, ostéon; dt. „Knochen“ und gr. πάθος, páthos; dt. „Leiden“. Die freie Übersetzung "Knochenleiden" ist ein wenig irreführend.
A.T. Still verstand darunter die Wechselbeziehung zwischen den Knochen und dem gesamten Bewegungsapparat, Gewebe und Organen.
Was passiert beim ersten Termin und wie lange dauert die osteopathische Behandlung?
Der erste Termin bei Chiro-Med beinhaltet ein ausführliches Gespräch sowie eine eingehende Untersuchung des Patienten mit diversen Tests und eine anschliessende Behandlung. Der Osteopath nimmt sich Zeit für seine Patienten, sodass eine genaue Zeitangabe schwierig ist. In der Regel dauert eine Erstkonsultation, abhängig vom Beschwerdebild, ca. 60 Minuten.
Ist die osteopathische Behandlung schmerzhaft?
Der Osteopath arbeitet mit seinen Händen. Er spürt Störungen und Blockaden der Struktur auf und versucht diese sanft zu lösen. Der Therapeut schafft damit die Vorraussetzung für ein harmonisches Miteinander der Körpersysteme und regt so die Selbstheilungskräfte des Körpers an. Wir respektieren die Reaktion des Körpers während der Behandlung. Deshalb ist eine gute Kommunikation zwischen Patient und Therapeut wichtig.
Grundsätzlich ist eine osteopathische Behandlung nicht schmerzhaft. Gewöhnlich fühlt man sich nach einer Behandlung besser, es kann aber manchmal zu Muskelschmerzen, ähnlich wie Muskelkater und Müdigkeit kommen. Dies wird durch die positive Veränderung im Körper verursacht, wenn z.B. ein bis dato immobiler Bereich des Körpers seine Mobilität wieder erlangt.
Wie viele osteopathische Behandlungen sind erforderlich?
Die Anzahl der Behandlungen ist individuell verschieden und abhängig vom Beschwerdebild. Ein akutes Problem lässt sich in der Regel schneller beseitigen, als Beschwerden welche über einen längeren Zeitraum bestehen.
Wie lange dauert es, bis es mir besser geht?
Jeder Mensch ist anders. Dementsprechend kann keine allgemeine Antwort darauf gegeben werden. In der Regel werden plötzlich aufgetretene Beschwerden in 1 bis 3 Sitzungen behoben. Chronische Beschwerden erfordern meist eine höhere Anzahl von Behandlungen. Der Behandlungsplan wird auf die individuellen Bedürfnisse des Patienten zugeschnitten.
Werden die Behandlungskosten von der Krankenkasse übernommen ?
Osteopathie könnte kurz oder langfristig eine kluge Investition für Ihre Gesundheit und Lebensqualität sein. Die Abrechnung erfolgt selbstverständlich nach gesetzlichen Vorgaben.
Private Krankenkassen und Beihilfestellen übernehmen in der Regel die Behandlungskosten.
Die Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) übernehmmen die Behandlungskosten nicht, bzw. nur in Verbindung mit einer abgeschlossenen Zusatzversicherung als Ergänzung zu Ihrem gesetzlichen Gesundheitsschutz. Das bedeutet, dass die Kosten entweder vom Patienten selbst getragen werden müssen oder ggf. von der Privaten bzw. Gesetzlichen Zusatzversicherung.
Sprechen Sie in jedem Fall vorher mit Ihrem Berater bei der Krankenkasse und informieren Sie sich über die in Ihrem Fall mögliche Kostenerstattung.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.